Hebammenhilfe für Geflüchtete

1. März. 2022 – Deutscher Hebammenverband

Der Deutsche Hebammenverband (DHV) fordert die sofortige Beendigung aller kriegerischen Handlungen und der russischen Invasion in die Ukraine. Die Gefährdung der Zivilbevölkerung, insbesondere von Frauen, Müttern und Kindern, die in jedem Krieg zu den schwächsten und vulnerabelsten Gruppen zählen, muss aufhören. Mütter, Kinder und schwangere Frauen sind auf der Flucht und den Bomben- und Raketenangriffen schutzlos ausgeliefert. Ihr Gesundheitszustand wird sich zunehmend verschlechtern und eine adäquate Versorgung Schwangerer ist jetzt schon nicht mehr möglich. In Gedanken sind wir bei allen Männern, Frauen und Kindern in der Ukraine und in Russland und bei unseren Kolleginnen, die Geburtshilfe in diesen Tagen nur unter höchster Gefahr für Leib und Seele und unter größten Entbehrungen leisten können. Zusammen mit unserem Partner, der European Midwives Association (EMA), stehen wir ihnen zur Seite. Es muss alles dafür getan werden, ihnen schnelle Hilfe und die notwendige humanitäre Unterstützung zukommen zu lassen.

Dem Statement meines Berufsverbandes schließe ich mich an und möchte meinen Beitrag dazu leisten, das werdenden Müttern und Wöchnerinnen nötige Hilfe zuteil wird. Das Informationsblatt beschreibt, wie Hebammenhilfe in Deutschland organisiert ist. Auch die Information, dass die Mutter-Kind-Stiftung ukrainische Mütter unterstützt ist hilfreich.

Ich kann in den ersten Wochen nach der Geburt Betreuung im häuslichen Umfeld anbieten im Umkreis von max. 20km um Görlitz. Melden Sie sich bei Bedarf bitte per E-Mail.

Ukrainisch Mutter-Kind-Stiftung
Informationsblatt für Geflüchtete ukrainisch
Infoblatt deutsch